Am Freitag, 30. Oktober 2026, fahren wir nach Hirsau im Schwarzwald. Hier besuchen wir eines unserer Zweigmuseen, das Klostermuseum Hirsau. Der zuständige Kurator und Exkursionsleiter Christiaan Veldman wird uns die beeindruckende Ausstellung in den alten Klosterräumlichkeiten zeigen. Das Museum beleuchtet die Geschichte des im Jahr 1692 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges zerstörten Klosters. Zahlreiche Text- und Bildtafeln sowie hochkarätige Exponate erlauben einen umfassenden Einblick in die über 1.100 Jahre zurückreichende Hirsauer Klosterkultur, in das Leben der Mönche sowie die Orts- und Sozialgeschichte des Kurorts Hirsau im 19. und 20. Jahrhundert. Als eine besondere Kostbarkeit gilt ein fragmentarisch erhaltenes Tafelbild aus der Zeit um 1480, das die Stiftung des Aureliusklosters zeigt.
Im Anschluss erleben wir bei einem geführten Rundgang die Ruinen des Klosters St. Peter und Paul als beeindruckende steinerne Zeugen der Geschichte.
Als letzten Programmpunkt besuchen wir das Schaudepot in Calw, das die städtische Kunstsammlung zeigt und in einem ehemaligen Schwimmbad untergebracht ist. Hier führt uns Timo Heiler von der Stadt Calw.
Mitglieder erhalten bei Buchung einen Rabatt von 10 Euro (bitte bei der Buchung angeben).
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Kloster Hirsau und Schaudepot Calw
Der kleine und heute eher verträumte Ort Hirsau blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. Bereits 830 wurde hier ein Kloster gebaut,
Bildnachweis: Stifterbild, schwäbisch, um 1490, im Besitz der Stadt Calw (c) Badisches Landesmuseum